Värmlands Folksblad - Übersetzung


Bär reißt Elch vor den Augen deutscher Touristen

- Sie machen einmalige Naturaufnahmen -

 

Der Bär kämpft intensiv mit dem großen Elch. Dieser schreit die Schmerzen raus, nach wenigen Minuten ist der Kampf zu Ende. Der Elch sinkt leblos zusammen...

Dieses Naturdrama geschah am Dienstag im Wald, westlich vom Örsjön und nordöstlich von Sysslebäck. Die ganze Dramatik hat sich vor dem deutschen Touristen-Ehepaar Sina und Heiko H. abgespielt, die das Geschehene mit ihrer Videokamera festhielten. Das war ein unglaublicher Zufall erzählt Heiko. Während ich filmte hatte ich großes Herzklopfen. Die Filmbilder von dem Drama am Örsjön sind einmalig.

Die Wahrscheinlichkeit solche Bilder zu bekommen liegt bei
1 : 1 Millionen sagt Gerold Berg aus Torsby, ich filme seit über 20 Jahren in der ganzen Welt, aber solche Aufnahmen habe ich noch nie bekommen !

 









Bild:

Auf Leben und Tod. Der Bär attakiert den großen Elch mit geballter Kraft. Mit Wucht drückt er den Elch in den Graben. Der Elch kämpft um sein Leben, aber nach wenigen Minuten ist der Kampf zu ende. Dann wendet sich der Bär den Touristen zu, die das Ganze filmen.

  Das Bild wurde vom Fernseher abfotografiert.
 

 
Zufällig filmt das deutsche Touristen Ehepaar am Dienstag das Naturdrama im Westen vom Örsjön.

Sysslebäck
:
Deutsches Paar filmt einmaligen Videofilm

Der Elch kämpft mit dem Bären

 




Ein Naturdrama hat sich westlich von Sysslebäck im Wald abgespielt. Vor der laufenden Videokamera des deutschen Touristen - Ehepaares Sina und Heiko H. tötet der Bär einen großen Elch.






Die Wahrscheinlichkeit solche Bilder zu bekommen liegt bei 1 : 1 Millionen sagt Gerold Berg aus Torsby, der seit über 20 Jahren in der ganzen Welt Naturfilme dreht.
Der ganze Film ist mehr als vier Minuten lang. Der Bär hat den Elch in einen Weggraben gedrückt und dann konnte man den Todeskampf erst richtig sehen. Der Elch schreit die ganze Zeit vor Schmerzen, bevor er vom Bär langsam getötet wird. Das war ein unglaubliches Erlebnis sagt Heiko H. Ich hatte die ganze Zeit Herzklopfen.


Es war am Dienstag als Heiko u. Sina H. von Ihrem Haus in Brattmon, nördlich von Sysslebäck, auf dem Weg zum Angeln, am Örsjön, sind. In einer Kurve auf dem Schotterweg, nicht weit vom See, stehen plötzlich ein Elch und ein Bär auf den Weg.







"Der Bär stürzt sich auf den Elch und wirft ihn in den Graben. Meine Videokamera lag unter den Angelutensilien". Sagt Heiko H. "Vor Nervosität hat es einige Zeit gedauert, bis ich die Kamera filmbereit hatte, außerdem dachte ich, der Bär läuft zurück in den Wald. Dann filmte ich das vier Minuten lange Naturdrama, daß sich in ca. 30 Meter Entfernung vor mir abspielte."

"Nein, Angst hatte ich nicht, aber großes Mitleid mit dem Elch." Sagt Sina H. der Zeitung. "Wir hatten ja kein Gewehr im Auto um den Elch zu erschießen. So konnten wir sein Leiden nicht verkürzen".
Aufgrund der Filmaufnahmen wird der Bär auf 6 bis 7 Jahre geschätzt und auf
ca. 125 kg. Da der Bär so mit dem Elch beschäftigt ist, bemerkt er das deutschePaar erst gar nicht.

Doch dann witterte er sie doch und lief einige Schritte auf sie zu. Das Paar brach die Filmaufnahmen ab und sprang in das Auto. Schnell fuhren sie zurück.
Gerold Berg fährt sofort nach Sysslebäck, nachdem der von den Ereignissen hört.
" Zuerst habe ich geglaubt er hatte einen Bären und einen bereits toten Elch gefilmt. Aber was ich dann sah war bedeutend besser." Sagt Gerold Berg. "Es ist eine einmalige Sequenz, ich hatte noch nie das Glück gehabt so etwas zu filmen.





Das nächste was ich filmen konnte war aus der Luft. Die Aufnahmen sind wirklich sehr ungewöhnlich. Es ist schon oft vorgekommen, das Leute solch eine Szenerie sahen, aber eine Videokamera hatte noch keiner dabei.



"Im Moment arbeitet Gerold Berg mit Unterstützung des Jagdverbandes an einem Film über die vier seltenen Tiere der Region. Bär, Wolf, Vielfraß und Luchs. Der Film soll in einem Jahr fertig sein. Der Jägerverband hat nun das Vorrecht über die vier Minuten langen Aufnahmen..

"Der Film des deutsches Paares paßt gut in mein Projekt. Sagt Gerold Berg. Es zeigt ganz eindeutig, wie lange es dauert, bis ein Raubtier ein Beutetier reißt. Es handelt sich um einen sehr langen Prozeß. Im Extremfall kann dieser viele Stunden dauern."